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Fußball:
(Alemannia Aachen)

3:1-Testspielsieg über Erzgebirge Aue – Engelbrecht (2) und Yabo treffen

 
Die Alemannia hat das erste Testspiel im Trainingslager an der türkischen Riviera mit 3:1 gegen den FC Erzgebirge Aue gewonnen. Nach schwachen ersten 45 Minuten lagen die Schwarz-Gelben auf dem Emirhan-Sportkomplex in Side völlig verdient mit 0:1 in Rückstand. Dann brachte Daniel Engelbrecht die Funkel-Elf mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße, Ray Yabo gelang per Kopf der Endstand.

Jan Hochscheidt schoss den FCE in der 11. Minute mit einem Heber über Boy Waterman hinweg mit 1:0 in Führung. Beinahe hätte derselbe Spieler erhöht, scheiterte mit einem Schuss aus spitzem Winkel aber am Innenpfosten. Für die Alemannia stand nach 45 Minuten kein einziger Torschuss zu Buche. Coach Friedhelm Funkel nahm die Darbietung zum Anlass, seiner Startelf noch auf dem Spielfeld seine Meinung zur gebotenen Leistung mitzuteilen. Nach dem Wechsel hatte eine komplett andere Elf die Gelegenheit, es besser zu machen – und tat das auch. Einen Schuss von Ray Yabo konnte Flauder nur abklatschen, Daniel Engelbrecht staubte zum 1:1 ab (59.). Der Führungstreffer resultierte aus dem beharrlichen Einsatz von Alper Uludag, der sich an der linken Eckfahne durchtankte. Wie beim 1:1 landete der Ball bei Engelbrecht, der aus sechs Metern trocken vollstreckte (72.). Vor dem 3:1 steckte Uludag durch für Andreas Korte, dessen präzise Flanke von der Grundlinie Yabo per Kopf ins lange Eck drückte (75.).

„In der ersten Halbzeit lief gar nichts, das war Standfußball, grottenschlecht. So krass muss man es ausdrücken. Die Jungs in der zweiten Halbzeit waren wesentlich lauffreudiger, haben sich viel mehr Tormöglichkeiten erarbeitet und drei Tore erzielt. Die erste Halbzeit war aber wie gesagt enttäuschend, das kann nicht sein“, bilanzierte Funkel die Partie.

Am Freitag steht in Side das nächste Testspiel an. Dann trifft Alemannia auf Wacker Innsbruck.

Alemannia:
Waterman (46. Hohs) – Falkenberg (46. Erb), Stehle (46. Olajengbesi), Feisthammel (46. Casper), Achenbach (46. Korte) – Demai (46. Kratz), Junglas (46. Sibum) – Streit (46. Yabo, 80. Odonkor), Hadouir (46. Radu), Radjabali-Fardi (46. Uludag) – Auer (46. Engelbrecht)

Aue:
Männel (46. Flauder), le Beau (46. Schlitte, 61. Sonntag), König (46. Curri), Savran (46. Cetkovic), Klingbeil (78. Lachheb), Hochscheidt (46. Kempe), Schröder (82. P. Müller), Rau, Hensel (46. Ramaj), Höfler (85. Stock), F. Müller


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 19.01.2012, 10:34 Uhr

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